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028

PISTE.DE

KULTUR

| AUSSTELLUNGEN

FARBCONCEPT

RENATE STRAATMANN

BEWEGUNG

ADIL DAAUD

LÜBECK SAMMELT I

VON MAX BECKMANN

BIS MIROSLAV TICHÝ

VOLKER WINTER

01. März bis 20. April 2017

BoConcept Lübeck, Dr.-Julius-Leber-Str. 3-7

Vernissage

19. März 2017

Kolosseum, Lübeck

bis 21. Mai 2017

Kunsthalle St. Annen

im Museumsquartier, Lübeck

bis 29. März 2017

(Finissage)

Essigfabrik, Lübeck

In ihrer Ausstellung FarbConcept zeigt die Bad

Schwartauer Malerin Renate Straatmann mit 14

ausgewählten Gemälden modernes Wandde-

sign passend zum urbanen Einrichtungs-Konzept

von BoConcept.

Hier verbinden sich Stimmungsbilder von Groß-

städten sowie Ruhe und Klarheit nordischer In-

sel- und Bergwelten mit skandinavischen Einrich-

tungsdesign. Die abstrakten Bilder von Renate

Straatmann entstehen in Acryl-Mischtechnik.

Mehrfache Übermalungen, Wisch- und Spach-

teltechniken kommen beim Entwicklungsprozess

der abstrakten Bilder zum Einsatz.

Alle Bilder sind handsigniert.

Die Farben des Orients, das Licht und die Vege-

tation der Heimat seiner Kindheit und seiner Ju-

gend haben Adel Daute künstlerisches Werk stark

beeinflusst. Die Mischtechniken assoziieren Emp-

findungen und Erlebnisse von Weite, Licht und

Gedanken. Gegenständliche Elemente gehen in

abstrakte Bereiche über. Seine farbintensiven,

häufig an Landschaft anklingende Darstellungen

strahlen Freude und Wärme, Weite und Ruhe aus.

Bei der Ausstellung Lübeck sammelt handelt es

sich um das erste gemeinsame Projekt der Kunst-

halle St. Annen und der Overbeck- Gesellschaft,

Lübeck. Zu sehen sind die geheimen Bilder einer

Stadt: Kostbare Werke von Lübecker Privatsamm-

lern werden ergänzt durch Werke aus dem De-

pot des Museums, die selten oder noch nie zu

sehen waren. Die Schau spannt mit 137 Werken

einen Bogen von der Nachkriegsmoderne bis in

die Gegenwart und verdeutlicht faszinierende

parallele Entwicklungen in der Kunst. Die Präsen-

tation in den Räumlichkeiten der Kunsthalle bietet

für die Overbeck-Gesellschaft die Möglichkeit,

sich in der Zeit der Sanierung ihres Pavillons, der

für circa eineinhalb Jahre geschlossen ist, wei-

ter öffentlich zu präsentieren. Die Schau spannt

also einen Bogen von der Nachkriegsmoderne

bis in die Gegenwart. Dabei wird das Thema

des Sammelns intensiv beleuchtet. Spätestens mit

dem Beginn der Moderne wurde Kunst vor allem

für Sammlungen produziert.

Volker Winter widmete sich nach seiner Pensi-

onierung (2004) bis 2013 an der Universität

Hamburg einem studium generale mit dem

Schwerpunkt Literatur- , Kunstgeschichte und Ge-

schichte. 2006 und 2007 nahm er an Malkur-

sen der Künstlerin Jolantha Wilk–Kähler teil. Der

Künstler malt sowohl gegenständlich als auch

abstrakt. Seine abstrakten Farbkompositionen

sind überwiegend expressive Darstellungen ver-

schiedener Lebenssituationen und innerer Zustän-

de. Volker Winter liebt die freie und unmittelbare

Pinselführung, den Verzicht auf Details und die

farbliche Intensivierung. Die Ausstellung zeigt

klein- bis mittelformatige Ölbilder mit Motiven

aus der näheren Umgebung von Travemünde.

Fotos: Adel Daute; Volker Winter; VG Bild-Kunst, Bonn; Renate Straatmann