Piste Lübeck Januar 2015 - page 28

LIFESTYLE
| AUSBILDUNG / KARRIERE
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PISTE.DE
WIRTSCHAFT TRAF WISSENSCHAFT
BEIM KARRIERETAG IN LÜBECK
Rund 500 Studierende waren der
Einladung zum Karrieretag von Uni-
versität, Fachhochschule und Indus-
trie- und Handelskammer zu Lübeck
gefolgt. Im Foyer des Audimax Lü-
beck waren 30 Unternehmen vertre-
ten, die sich den Studierenden der
zwei Hochschulen präsentierten.
Unter dem Motto ‚Wirtschaft trifft
Wissenschaft‘ standen die abschluss-
nahen Studierenden im besonderen
Fokus dieses Karrieretages. „Das In-
teresse der Unternehmen, als Aus-
steller beim Karrieretag dabei zu
sein, war sehr groß. Wir hatten im
Vorfeld deutlich mehr Interessenten
als zu vergebende Ausstellerplätze“,
sagte Dr. Sabine Hackenjos von der
IHK, zuständig für die Kooperation
zwischen Hochschule und Wirt-
schaft. „Einige Unternehmen sind in
diesem Jahr zum „Schnuppern“
beim Karrieretag vorbeigekommen,
um sich einen Eindruck von der At-
mosphäre zu verschaffen und haben
sich sogleich für das nächste Jahr als
Aussteller vormerken lassen. Dies be-
legt das starke Interesse der regiona-
len Wirtschaft und den riesigen Be-
darf an Fachkräften“, folgert
Hackenjos. Der Karrieretag beför-
dert den Dialog zwischen Wirtschaft
und Wissenschaft und bietet den Stu-
dierenden Gelegenheit, frühzeitig
Kontakte zu attraktiven Arbeitgebern
der Region herzustellen und sich
dabei über berufliche Perspektiven,
Karrierechancen und vor allem über
Einstiegsmöglichkeiten in die Arbeits-
welt zu informieren. Unternehmen
aus unterschiedlichen Gebieten wie
dem Maschinenbau, der Elektrotech-
nik, der IT-Branche oder der Medi-
zintechnik standen den ganzen
Nachmittag Rede und Antwort auf
die vielen Fragen der Studierenden.
In der Mehrzahl suchten diese an-
wendungsnahe Themen für ihre Ab-
schlussarbeiten. Ein nicht unerhebli-
cher Teil war zur Jobsuche
gekommen, auch einige Praktikums-
suchende waren dabei.
NEUE ZULASSUNGSBEDINGUNGEN
FÜR DAS BERUFLICHE GYMNASIUM
MORTZFELD-SCHULE RICHTET VORKURS EIN
Wer im Jahr 2015 seinen Mittleren
Bildungsabschluss erwirbt und sich
für das kommende Schuljahr
2015/16 um einen Schulplatz im
Beruflichen Gymnasium bewerben
möchte, muss sein Schulzeugnis
genau prüfen: Mit der Änderung
der Landesverordnung über das
Berufliche Gymnasium zählt nicht
(wie bisher) der Notendurchschnitt,
sondern den Ausschlag für die Zu-
lassung geben die schlechtesten
Noten im Abschlusszeugnis.
Grundsätzlich darf im Abschluss-
zeugnis der Gemeinschaftsschule
oder der Berufsfachschule nur eine
Note schlechter als 3 („befriedi-
gend“) sein und im Übergangs-
zeugnis eines allgemeinbildenden
Gymnasiums höchstens eine 5
(„mangelhaft“) stehen. Jedoch sind
abhängig von der Schulform wei-
tere Bedingungen zu beachten.
Wer seinen Mittleren Schulab-
schluss 2014 oder früher erwor-
ben hat, benötigt für die Aufnahme
ins Berufliche Gymnasium einen
Notendurchschnitt von besser als
3,0. Oft zeigt sich, dass auch
SchülerInnen, die diese Hürden
knapp verfehlen, am Ende sehr er-
folgreich sind. Daher können Be-
werberinnen und Bewerber am Bil-
dungszentrum Mortzfeld an einem
gymnasialen Vorkurs teilnehmen.
Der Kurs umfasst 100 Stunden und
endet mit einer Prüfung. Bei erfolg-
reichem Bestehen ist der Weg frei
für den Einstieg in das Berufliche
Gymnasium zum Schuljahresbe-
ginn 2015/16 - entweder durch
die Streichung einer schlechten
Note oder durch einen Bonus von
0,3. Aber auch bei Nichterfüllung
der Zulassungsvoraussetzungen
oder einem Scheitern im Vorkurs
besteht die Möglichkeit, ohne Zeit-
verlust in nur drei Jahren das Abi-
tur zu erreichen, nämlich über den
Weg der vollzeitschulischen Berufs-
ausbildung zum/r „Staatl. gepr.
Kfm. Assistenten/in“ (inkl. Erwerb
der Fachhochschulreife) und den
anschließenden Besuch der Berufs-
oberschule (BOS). Wer sich ge-
nauer informieren möchte, kann
sich persönlich beraten lassen -
entweder auf dem BZM-Informati-
onsabend am 12. Februar um 18
Uhr, auf der am 26. Februar statt-
findenden Infoveranstaltung im BiZ
(Agentur für Arbeit, Anmeldung er-
forderlich) oder er wendet sich di-
rekt an die Mortzfeld-Schule.
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